Wie die Blumenstadt zu einem Rosenmarkt kam

Rosenmarkt mit Kunstgalerie 2005

Auf dem Rosenmarkt 2005Bild vergrößern
Auf dem Rosenmarkt 2005

Der 5. Mössinger Rosenmarkt mit Kunstgalerie am 19. Juni 2005 brach alle bisherigen Besucherrekorde. Spätestens um 11 Uhr, dem offiziellen Beginn waren tausende Besucher beim Bummeln zwischen den 175 Anbieterständen zu beobachten.

Ein Besucherstrom der trotz Temperaturen um 30°C bis zum Abend nicht mehr abriss. Die Kennzeichen der parkenden Autos verrieten überdies, dass sehr viele nicht nur aus der Stadt sondern aus dem ganzen süddeutschen Raum extra in die Blumenstadt Mössingen gekommen waren. Vorsichtige Hochrechnungen ergaben schließlich gut 25.000 Besucher.

Trotzdem blieben die im letzten Jahr noch aufgetretenen zeitweisen Besucherstaus zwischen den Ständen diesmal aus. Mit einer erheblich ausgedehnten Marktfläche und mehr Platz zum Flanieren hatte die Stadt als Veranstalterin vorgesorgt. Wem es trotzdem zu eng wurde, der konnte sich in die Kunstausstellung von Ellen Eckel ins kühlere Rathausfoyer zurückziehen, oder aber in die ebenfalls geöffnete Marienkirche.

Als besonders gelungen empfanden zahlreiche Gäste die Arrondierung des Marktes rund um die Kirche sowie die erstmalige Konzentration der gastronomischen Anbieter zwischen Bahnhof und Buswartehalle. Auch hier gab es Rosen in allen Variationen: als Zutat in speziellen Würstchen, Bowle oder Sekt, als "Rosenteller" einhellig neben "Künstertellern", als "Rosenküchlein", als Dekoration und vielem anderen mehr.

175 Stände auf rund 8.500 Quadratmetern ließen auch sonst kaum einen Wunsch offen. Ob Kunstwerke, Kunsthandwerk, Gartenaccessoires oder Pflanzen - Angebot und Nachfrage waren einfach riesig.