Mössingen, die Blumenstadt

Warum "Blumenstadt Mössingen"?

Blumenwiese in MössingenBild vergrößern
Blumenwiese in Mössingen

Eine "Handvoll" Blumenstädte gibt es auch andernorts in Deutschland, weitere in nahezu allen europäischen Ländern. Internationale Beispiele sind Aarkirkeby (Bornholm/Dänemark), Bern (Schweiz), Nizza (Frankreich), San Remo (Italien), St. Veit (Kärnten/Österreich), Tulln an der Donau (Niederösterreich) oder in den USA San Francisco.

Alle diese Städte bieten nichts mit Mössingen vergleichbares. Das Attribut "Blumenstadt" hat dort in der Regel historische (Samenhändlergewerbe), wirtschaftliche (Standort großer Gartenfirmen), touristische (klassische Tourismusziele) oder rein werbende (Gartenschau-Stadt, Abgrenzung zu anderen Kommunen) Hintergründe.

Die meisten dieser "Blumenstädte" haben sich selbst dazu ernannt und ziehen ihren Anspruch daraus, dass jeden Sommer zehntausende vorgezogener Beet- und Balkonpflanzen gesetzt werden.

Mössingen nimmt insofern eine Sonderstellung ein, da es einerseits in einem unabhängigen deutschlandweiten Fach-Wettbewerb als Blumenstadt ("die Stadt der duften Blumen") mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde, andererseits mit seinen Blumenwiesen aus in der Regel einjährigen Sommerblühern (ohne die üblichen Beetblumen) schon seit Jahren völlig neue, das heißt andere Wege einschlägt, als andernorts. Die heutige Akzeptanz und zugleich Besonderheit des Mössinger Wegs wird dabei deutlich, wenn man die zahlreichen privaten und öffentlichen Anfragen nach hiesigem Saatgut und Know-How betrachtet.

In Baden-Württemberg ist Mössingen (soweit bekannt) die einzige "Blumenstadt". Ein Alleinstellungsmerkmal, das in den kommenden Jahren verstärkt auch für das Stadtmarketing genutzt werden soll.