Mössingen, die Blumenstadt
Eine Stadt "durch die Blume betrachtet"
Für Mössingen wurde, wie man sieht, die gemeinsam errungene Goldmedaille zum Ansporn, die erfolgreich begonnenen oder - wie die Blumenwiesen - seit Jahren kontinuierlich fortentwickelten Themen, weiter zu gestalten.
Die nun quasi "zertifizierte" Blumenstadt setzte dabei ganz im Sinne der Agenda 21 weiterhin auf eine breite bürgerschaftliche Beteiligung aller Kräfte, von den engagierten Mitarbeitern der Stadtgärtnerei und Verwaltung, über die kommunalen Gremien sowie Handel und Gewerbe, bis hin zum einzelnen begeisterungsfähigen Einwohner.
Dass das neu entwickelte Bewusstsein, in einer "Wohlfühlgemeinde" leben zu dürfen, keine Eintagsfliege blieb, davon zeugen zahlreiche Aktivitäten, die im Zuge des Wettbewerbs geboren wurden und nach wie vor Bestand haben, jedoch auch vielfältige neue Ideen und Ansatzpunkte. Sie alle geben bildhaft ausgedrückt dem Erscheinungsbild des "Rohdiamanten" Blumenstadt beständig weiter Schliff, fügen kontinuierlich neue Facetten hinzu und bringen es damit zunehmend zum Strahlen.
In der Vorbereitung der Teilnahme am deutschlandweiten Wettbewerb, erst Recht aber natürlich nach dem dortigen "goldenen Erfolg", gelang es Mössingen mehr und mehr sich als "Blumenstadt" bekannt zu machen. Heute kommen selbst Briefe an die Blumenstadt an und Werner Fifka wird des Öfteren als "Bürgermeister der Blumenstadt" apostrophiert. Im August 2005 drehte das Fernsehen des Südwestrundfunks einen Beitrag über Mössingen für die Landesschau-Sendung "Grün in der Stadt". Im Juni 2006 widmete sich eine Sendung der SWR-Reihe "Fahr mal hin" der Blumenstadt im Landkreis Tübingen.




