Gartenschau soll Blumenstadt erblühen lassen
Mössingen wird beim Land die Aufnahme in das Förderprogramm "Natur in Stadt und Land" beantragen
Große Zustimmung beim Gemeinderat fand Mitte März 2009 die Initiative von Oberbürgermeister Werner Fifka, für die Stadt Mössingen beim Land ein sogenanntes Grünprojekt zu beantragen.
Um kleineren Städten und Gemeinden, denen der Finanzrahmen für eine Landesgartenschau nicht zur Verfügung steht, Impulse zur Gestaltung grüner Freiräume zu geben, hat die baden-württembergische Landesregierung im Jahr 1996 das Landesprogramm "Natur in Stadt und Land" beschlossen. Es beinhaltet Landesgartenschauen und kleinere Grünprojekte, die im jährlichen Wechsel durchgeführt und unterstützt werden.
Derzeit sind bereits alle Landesgartenschauen und Grünprojekte bis zum Jahr 2014 vergeben. Auch für die Folgejahre gibt es seitens der Kommunen ein großes Interesse. Der Ministerrat hat deshalb Ende 2008 das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum beauftragt, ein Auswahlverfahren für Landesgartenschauen und Grünprojekte in den Jahren 2015 bis 2025 einzuleiten. Termin für die Antragstellung ist Ende April 2009.
Die Blumenstadt Mössingen wird sich rechtzeitig mit einem Antrag einbringen und hat dazu ein renommiertes Fachbüro mit der Ausarbeitung eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Im Mittelpunkt des Mössinger Konzepts soll die bereits länger bestehende Idee einer durchgängigen Begehbarkeit der Steinlach stehen. Aber natürlich wird auch die Weiterentwicklung des "Blumenstadtthemas" eine bedeutende Rolle spielen.
Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms "Natur in Stadt und Land" fördert das Land mit bis zu 50 % der Investitionskosten. In den Jahren 2009 bis 2014 liegt der Zuschuss für Landesgartenschauen bei maximal 3,835 Mio. Euro, für Grünprojekte bei maximal 1,278 Mio. Euro. Für den Zeitraum 2015 bis 2025 wird angestrebt, den Zuschuss im Falle von Landesgartenschauen auf bis zu 5 Mio. Euro und im Falle von Grünprojekten auf bis zu 2 Mio. Euro anzuheben.
März 2009




